Die Rundfahrt 3. Teil

Von Stockholm über Västeras, das uns nicht ganz so viel sagt nach Falun. Von dort kommt die rote Farbe. Und die Region heißt Dalarma. Hier werden die Holzpferde gemacht.DSCF4324

Selbstverständlich fahren wir in Falun zu der Kupfermine, die eine so große Bedeutung für die Region hatte. Das Minengelände ist schon oberirdisch sehr gut zum Vorzeigen erschlossen, es gibt ein Museum und zahlreiche andere  Schaustücke aus und von dem Leben mit der Mine. Sie hatte einmal ein riesiges DSCF4369Kupfervorkommen, dessen Abbau in den 90er beendet wurde. Angeboten wird auch eine unterirdische Führung, die durch unser  Außenteam wahrgenommen wird. Wegen der angekündigten 600 Stufen macht sich Karina allein auf den Weg und ist beeindruckt. Beispielhaft werden in der Grube alle Lampen gelöscht und nur eine einige einzige Öllaterne zeigt, wie dunkel und beschwerlich das Arbeiten seinerzeit war. Es finden sich sogar Autogramme der schwedischen Könige dort unten. DSCF4332Zum Abschluß unseres Ausfluges machen wir noch eine Fahrt mit einem kleinen Bummelzug um die Mine, „the big whole“, wie der Fahrer sagt, und sind mal wieder sehr beeindruckt. Wir kaufen keinen kleinen Topf von der originalen roten Falunfarbe.

Tags drauf ein Besuch in Nusnäs, ein Ort, der nur für Touristen gemacht scheint, aber meilenweit viel schöner ist, als solche Orte, die am Mittelmeer liegen. Man kann den Menschen live bei der Arbeit zusehen, wie sie die Holzpferdchen herstellen. Mit Bandsägen, die aber wirklich gar keine Schutzvorrichtung mehr haben, werden die Körper grob aus dem Nadelholz ausgesägt, dann kurz nachgeschnitzt, in eine Grundfarbe getaucht und dann mit wenigen Pinselstrichen fertiggestellt. Selbstverständlich gibt es auch hier ein Restaurang (hier wird es mit „g“ geschrieben und einen anschließenden Pferdchenverkaufsmarkt.

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